Die Systematik der Konjunkturzyklen und Wirtschaftskrisen

Warum kommt es immer wieder zu Konjunkturschwankungen und wie entstehen die großen Wirtschaftskrisen? Steckt eine Systematik dahinter? Ließen sich die Abschwungphasen vermeiden?

 

Die Konjunkturzyklen - das ewige Auf und Ab...
Im Normalfall wächst die Wirtschaft - national und weltweit. Das liegt zum einen am steten Bevölkerungswachstum, vor allem aber auch am technologischen Fortschritt, der steigenden Produktivität.
Läuft die Wirtschaft rund, steigt das Volksvermögen. Aktienwerte ziehen an, Immobilien- und Edelmetallpreise ebenso. Durch diesen Anstieg wird die Bevölkerung insgesamt wohlhabender, denn deren Vermögenswerte wachsen. Das wiederum beflügelt den Konsum.

Doch irgendwann dreht sich der Wind...
Das Konsumklima trübt sich ein,
a) weil ein Sättigungsgefühl einsetzt (man hat alles),
b) weil man fürchtet, die Preise für Vermögenswerte hätten ihren Zenit überschritten,
c) weil besondere Ereignisse die Stimmung vermiesen (unerwartete Wahlergebnisse, Regierungskrisen, ausländische Bankenpleiten, in Not geratene Pensionskassen, sinkende Wachstumsprognosen, EU- und Euro-Krisen, Naturkatastrophen usw.),
d) weil sich Zukunftsängste in der Bevölkerung ausbreiten, z. B. wegen der Digitalisierung oder der Entwertung der privaten Altersvorsorge. Es wird folglich weniger konsumiert und mehr gespart (um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein).

Und plötzlich geht es nur noch abwärts...
Dann nämlich, wenn tatsächlich die Preise für Immobilien, Aktien und Edelmetalle ins Rutschen geraten. Es wird noch weniger Geld ausgegeben. Produzenten, Dienstleister und Handwerker leiden am Auftragsschwund. Überstunden werden abgebaut, Leute entlassen. Das Volkseinkommen sinkt.

Wenn der Abschwung außer Kontrolle gerät ...
Wird in dieser heiklen Phase falsch gegengesteuert (über die Geldmenge, Zinsen, Konjunkturprogramme), kann der systembedingte Abschwung zu einer schweren Wirtschaftskrise ausarten. Firmen kommen in Bedrängnis, weil die Umsätze einbrechen und die Geschäfte schlecht laufen. Und im privaten Bereich führen Entlassungen, Verdienstausfälle und schwindende Vermögenswerte zu vermehrten Privatinsolvenzen.

Wohlhabende Bürger versinken in Schulden...
Fühlte sich ein gutsituierter Durchschnittsbürger vor der Krise noch wohlhabend, weil zum Beispiel Vermögenswerten von insgesamt 400.000 Euro (Eigenheim 300.000 Euro, Aktien 100.000 Euro) Schulden in Höhe von nur 250.000 Euro gegenüberstanden, kann sich seine Situation in der Krise schnell umkehren. Halbieren sich seine Vermögenswerte aufgrund einer veränderten Marktlage, fällt er ins Bodenlose. Statt einem Überschuss (Realvermögen) von 150.000 Euro hätte er plötzlich 50.000 Euro Schulden, die durch nichts gedeckt wären.
Vielen Firmen geht es in dieser Lage kaum besser. Wegen einbrechender Umsätze geraten sie in Schieflage und können letztlich auch nicht mehr ihre Kredite bedienen.

Die Pleitewelle rollt...
Nun sitzen Banken und Sparkassen in der Falle. Kreditraten werden nicht mehr pünktlich zurückgezahlt, es gibt häufiger Totalausfälle. Solvente Sparer und Geldanleger werden misstrauisch und fordern ihre Einlagen zurück. Kommt es zu einem Run auf die Geldinstitute, droht deren Zahlungsunfähigkeit (Pleite).
Deshalb werden Regierungen immer versuchen, das Volk zu beruhigen (indem sie zum Beispiel Garantieerklärungen abgeben), um panikartige Geldabhebungen zu vermeiden. In besonders schweren Fällen werden sie Banken unterstützen oder sich (zumindest vorübergehend) an ihnen beteiligen.
Im Extremfall sind selbst die Staaten in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Um ihre Zusagen einzuhalten, müssten Sie unter Umständen neues Geld generieren (drucken), was die Geldentwertung beschleunigt.

 

Die eigentliche Ursache der Wirtschaftskrisen...
Des Wurzels Übel: Mit kurzfristigen fremden Spareinlagen werden langfristige Kredite finanziert!
Würde ein Privatmann so handeln, müsste man von einer Veruntreuung sprechen. Denn wenn mir jemand sein Geld anvertraut, darf ich damit nicht einfach ins Risiko gehen und es weiterverleihen.
Im Finanzsystem hat sich aber diese unsolide Art von Geldverleih und scheinbarer Geldschöpfung durchgesetzt. Werden Kreditnehmer reihenweise insolvent, können die Sparer ihr Geld nicht zurückerhalten. Es sei denn, der Staat greift den Geldinstituten unter die Arme, indem er Geld "druckt". Durch diese Geldmengenerhöhung verliert das alte Geld der Sparer an Wert.

Das Grundprinzip des Finanzkreislaufs ist hinlänglich bekannt:
1. Sparer und Geldanleger tragen ihr überschüssiges Barvermögen zum Geldinstitut weil es dort vor Diebstahl, Feuer usw. geschützt ist. Außerdem erwarten sie eine Zinsrendite, die zumindest die schleichende Entwertung ausgleicht.

2. Die Kosten für die sichere Lagerung und die Verzinsung können die Geldinstitute nur erwirtschaften, indem sie mit dem Geld arbeiten. Sie verleihen es also zu höheren Zinsen weiter.

3. Und hier tauchen die drei großen Probleme auf:
a) Anleger möchten gerne die tägliche Verfügungsgewalt über ihre Guthaben behalten, sie möchten ihr Geld jederzeit wieder abheben können. Und Kreditnehmer wünschen das genaue Gegenteil, sie erwarten und brauchen (besonders bei größeren Anschaffungen wie Immobilien) eine lange Laufzeit zu einem festen Niedrigzins.
b) Jede Kreditvergabe ist aber mit einem Risiko behaftet. Selbst traditionsreiche gesunde Firmen können urplötzlich insolvent werden. Und im Privatbereich ist das Ausfallrisiko kaum geringer. Denn als Sicherheit dienende Vermögenswerte können in ihrem Wert stark absacken und die Einkommensverhältnisse des Arbeitnehmers können sich rapide verschlechtern (Krankheit, Invalidität, Scheidung, Jobverlust).
c) Das dritte Problem: Die Inflationsentwicklung der nächsten Jahre lässt sich nicht im Voraus berechnen. Im allgemeinen wird darauf vertraut, dass ein seit Jahren anhaltender Trend sich weiter fortsetzt.

4. Um die Unvereinbarkeit von kurzfristigen Spareinlagen und langfristigen Darlehen zu überbrücken, baut das Finanzwesen auf eine möglichst breite Risikostreuung. Es wird nur ein kleiner Anteil an faulen Krediten einkalkuliert. Eventuell werden auch noch spekulative Kreditpakete geschnürt und weiterveräußert, Ausfallversicherungen abgeschlossen und Ratingagenturen eingeschaltet (um ein Gütesiegel für die gehandelten Kreditpakete zu bekommen).
Dennoch: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht! Die Zahlungsfähigkeit der Ausfallversicherer ist begrenzt und vom Vermarkter angeheuerte Ratingagenturen können sich irren. Bei einer großen Krise kann das ganze System kollabieren.

 

Wie lassen sich Wirtschaftskrisen vermeiden?
1. Indem der Staat antizyklisch handelt.
Das heißt also: Brummt die Konjunktur, müssen Leitzinsen angehoben, staatliche Investitionen eingeschränkt und die Staatsverschuldung abgebaut werden.
Kommt es zu einer wirtschaftlichen Abschwächung, können Zinsen gesenkt, staatliche Investitionen, die Staatsverschuldung und notfalls sogar die Geldmenge erhöht werden.

2. Abbau der globalen Abhängigkeiten und Verflechtungen.
Deutschland traf die sich 1929 ausbreitende Weltwirtschaftskrise besonders hart, weil Staat und Wirtschaft vom ausländischen Kapital abhängig waren. Das ausländische Kapital wurde abgezogen, die deutsche Wirtschaft brach zusammen. Die Sowjetunion dagegen blieb wegen ihrer weitgehenden wirtschaftlichen und finanziellen Unabhängigkeit von der globalen Krise verschont.
Auch heute gilt: Je unabhängiger ein souveräner Staat vom ausländischen Geld und vom Welthandel ist, desto besser ist er vor Krisen gefeit. Es kann ihm kaum etwas passieren! Würde weltweit die absurd übersteigerte Finanz-, Ex- und Importabhängigkeit zurückgeschraubt, würde es weit weniger Konjunkturschwankungen geben und eine nationale Krise könnte nicht zu einer Weltwirtschaftskrise ausarten.

 

Sollten Sparguthaben gerechter verzinst werden?
Das System der Guthabenzinsen scheint mir wenig zeitgemäß. Auf Einlagen ohne Bindungsfrist dürfte es angesichts der allgemeinen Geldschwemme keine Ertragszinsen mehr geben. Denn Gelder können nur dann Gewinne abwerfen, wenn sie wieder verliehen werden.
Werden dagegen täglich abrufbare Sparguthaben der Kunden weiterverliehen, so geschieht das in der trügerischen Hoffnung, es werde schon alles gutgehen. Ein Pokerspiel! Das Ausfallrisiko wird verniedlicht, ein Run auf die Geldhäuser wird ausgeschlossen.

Man sollte also Sparer und Investoren animieren, ihre Gelder längerfristig anzulegen. Einjährige Einlagen könnten (nach Vollendung des Jahres) mit einem Zins in Höhe der nachgewiesenen Inflationsrate belohnt werden. Bei 2jähriger Vertragsbindung könnte es obendrauf noch einen einprozentigen Bonus geben, bei dreijährigem Festgeld einen von 1,5 %.
Dieses Staffelungsprinzip würde ein Umdenken in der Bevölkerung einleiten und mehr Gerechtigkeit schaffen. Und natürlich die Risiken von Bankzusammenbrüchen, Finanz- und Wirtschaftskrisen erheblich einschränken.
Es würde zudem helfen, das allgemeine Verständnis fürs Geld und deren Funktion zu mehren. Wenn den Leuten erst einmal bewusst wäre, dass es in keiner Anlageform (Immobilien, Aktien, Rohstoffe, Agrarland, Sparguthaben, Bargeld) eine absolute Wertsicherheit geben kann, würde die Risikostreuung populärer werden. Es würde weniger über die bösen Banken oder den Staat geschimpft, weil das System besser durchschaut würde.

 

Die derzeitigen Niedrigzinsen sind der reine Wahnsinn!
Und sie sind hochriskant, sie provozieren geradezu die nächste große Krise. Weil die hohen Ausfallrisiken ignoriert werden.

Hypotheken für 1,5 Prozent Jahreszins riechen nach Betrug!
Da sieht man mal wieder, was der globale Vernichtungswettbewerb anrichten kann. Ein fairer Hypothekenzins müsste bei 10jähriger Laufzeit mindestens fünf Prozent per anno betragen. Denn rechnet man das allgemeine Ausfallrisiko seriös mit ein, ebenso wie die Möglichkeit einer anziehenden Inflation, berücksichtigt man weiterhin eine kleine Verwaltungsgebühr und einen geringen Gewinn, kann unter fünf Prozent eigentlich gar nichts laufen (für Staatsanleihen gilt ähnliches).

Wenn also nun bereits seit vielen Jahren Hypothekenzinsen um die 1,5 Prozent herumdümpeln, kann es kaum mit rechten Dingen zugehen. Irgendwo bauen sich da gewaltige Blasen oder Risiken auf, die erst so richtig sichtbar werden, wenn es wieder einmal zu spät ist.
Es erinnert an die Subprimeblase in den USA nach der Jahrtausendwende, als Hypotheken immer großzügiger und am Ende ohne seriöse Bonitätsprüfung vergeben wurden. Heute läuft die Spekulationsblase anders herum. Der Hauskauf wird ermöglicht über Hypotheken, die viel zu billig sind und keinerlei Ausfallrisiken abdecken. Erst später wird man sehen, wer in diesem Fall die Verlierer sind. Vermutlich sind es wieder einmal die Steuerzahler, die systemrelevante Kreditinstitute retten müssen. Und alle Bürger, die sich auf die Sicherheit ihrer Lebensversicherungen und Pensionsfonds verlassen.
Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt: Ich bin sowieso kein Freund privater Pensionsfonds, wie sie in den USA üblich sind. Ein staatliches Umlage-Rentensystem ohne Kapitalansammlung (wie in Deutschland) scheint mir nicht nur sicherer, sondern auch plausibler. Weil der sogenannte Generationenvertrag nicht Unsummen an Kapital bindet! Kapital, das dem Konsumkreislauf entzogen wird und zumindest teilweise in spekulative Geschäfte fließt (und damit die Marktwirtschaft verzerrt).

Der Staat könnte den nun schon seit 10 Jahren anhaltenden Vernichtungswettbewerb im Kreditgewerbe verhindern, indem er zum Beispiel für Hypotheken einen Festzins von mindestens 4,5 % per anno (bei 10jähriger Bindung) vorschreibt und zudem verlangt, inländische Immobilien nur über deutsche Institute finanzieren zu lassen.
Aber in einer Zeit des real existierenden Kasinokapitalismus sind solche Vorgaben natürlich verpönt. Jeder denkt nur an den eigenen Profit (die günstige Finanzierung seines Eigenheims). Und ob die deutschen Banken zusammenbrechen, interessiert im Voraus nicht wirklich. Wenn ich mich recht erinnere, haben die beiden verbliebenen deutschen Großbanken (Deutsche Bank und Commerzbank) in den letzten 15 Jahren einen Wertverlust von ca. 80-90 Prozent hinnehmen müssen. Braucht man sich über diese Entwicklung wirklich keine Gedanken machen?

 

Schlussanmerkung:
Ganz im Sinne von Milton Friedmann wurden die globalen Finanzmärkte seit den 1980er Jahren radikal liberalisiert und haben sich von der Realwirtschaft weitgehend entkoppelt. Allein im Derivatemarkt werden pro Jahr über 1000 Billionen Euro umgesetzt. Welcher Staat kann da noch durchblicken bzw. eine echte Kontrolle ausüben?
Der Dax, in dem die 30 größten deutschen Aktienkonzerne gelistet sind, konnte in den letzten 30 Jahren einen Kursanstieg von 1000 Prozent verbuchen (obwohl die beiden einstigen Schwergewichte Deutsche Bank und Commerzbank im Wert abgestürzt sind). Im gleichen Zeitraum sind in Deutschland die inflationsbereinigten Nettolöhne und vor allem die Renten gesunken. Also läuft alles bestens!? Keine Änderungen notwendig!? Es lebe der globale Ultraliberalismus!?

 


Anmerkung: Meine Einschätzungen beruhen auf eigenen Marktbeobachtungen. Ich bin kein Banker und habe deshalb auch kein Insiderwissen. Ich gebe deshalb keine Gewähr für die Richtigkeit meiner Analysen. Aber bezüglich der Geldtheorie klaffen die Meinungen eh stark auseinander. Selbst die beiden bedeutendsten Finanzexperten des 20. Jahrhunderts, Keynes und Friedmann, vertraten in entscheidenden Punkten völlig konträre Ansichten.

 

PS:
Können unterentwickelte Staaten nur über die Globalisierung aufsteigen?
Meine obigen Ausführungen mögen auch dazu beitragen, die fatalen Irrlehren der zollfeindlichen Kapitallobby zu entkräften. Nicht die Globalisierung, sondern innere Reformen sind der Schlüssel für einen nachhaltigen volkswirtschaftlichen Erfolg.
Das Ende des Massenelends in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg wurde am 24. Juni 1948 über Nacht durch die Währungsreform eingeleitet. Das Vertrauen in die neue deutsche Mark und die gleichzeitige Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung (staatlich gelenkte Preis- und Produktionsplanung) führte dazu, dass von heute auf morgen die Läden wieder voll waren, die Menschen neuen Lebensmut schöpften und voller Tatendrang eine sinnvolle Erwerbsarbeit anstrebten.
Es braucht nicht unbedingt fremdes Kapital für diese Initialzündung. Das neue Geld des Staates ist nicht schlechter als das bedruckte Geldnotenpapier des Auslandes - wenn das Vertrauen in die neue Regierung gerechtfertigt ist. Wenn also moralische Grundsätze wieder Gültigkeit haben, Schwarzhandel, behördliche Willkür, Korruption und Vetternwirtschaft durch eine nachvollziehbare Rechtsstaatlichkeit ersetzt wurde.
Die einzige Hilfe, die ein darniederliegendes Land für seinen Aufbau braucht (nicht zwingend, aber es vereinfacht die Sache ungemein): Günstige ausländische Investitionskredite zum Kauf unverzichtbarer Rohstoffe und Maschinen (vor allem für Kleinunternehmer und mittelständische Betriebe). So wie sie 1948 neben vielen anderen Staaten auch die BRD von den USA über den Marshallplan erhalten hat. Diese Form von Hilfe zur Selbsthilfe dürfte wesentlich billiger kommen als die bisher nach dem Gießkannenprinzip gewährten Unterstützungen. Die Kreditgewährung darf natürlich nicht gekoppelt werden an aufgezwungene, erpresserische Freihandelsverträge. Ein im Aufbau befindlicher Staat braucht nun einmal hohe Schutzzölle, um die sich mühsam entwickelnde Kaufkraft im Lande zu halten.

 

Hintergrund & Analyse:
Führte der aufkeimende Protektionismus zur Eskalation der Weltwirtschaftskrise 1929?
Sind die EU und die Weltwirtschaft nur noch über eine Billiggeldschwemme zu retten?
Wann zerbricht der Euro?

 

Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg, 29. Juni 2018



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DAS KAPITAL und die Globalisierung
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Autor Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, ISBN 978-3837046229,
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Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred Julius Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.

Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig!
Sie werden nicht, wie es leider sehr häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert!