Die Tricks bei der Berechnung der Arbeitslosenzahlen:

1. Wer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen untergebracht wird, zählt nicht mehr als arbeitslos. Auf diese Weise ließen sich bereits sämtliche Erwerbslosen aus der Statistik tilgen.

2. Erwerbslose, die über 58 Jahre alt sind, fallen aus der Statistik heraus (weil kaum noch vermittelbar).

3. Erwerbslose, die zu Weiterbildungen oder Umschulungen genötigt werden, belasten auch nicht mehr die Arbeitslosenstatistik.

4. Wer krank ist, kann schließlich auch nicht arbeiten und braucht deshalb nicht als Arbeitsloser gezählt werden.

5. Wer Arbeit sucht, aber aufgrund seiner Vermögensverhältnisse keine Sozialleistungen beanspruchen kann, fällt auch aus der Statistik.

6. Wer Aufstocker ist und einer Scheinselbständigkeit nachgeht (die kaum etwas einbringt) steht offiziell dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung.

7. Ein-Euro-Jobber und geringfügig Beschäftigte verabschieden sich auch aus der Statistik.

8. Die Wiedereinstellung von Langzeitarbeitslosen belohnt Vater Staat, indem er bis zu zwei Jahre die vollen Lohnkosten trägt (einfach unglaublich) und drei weitere Jahre Zuschüsse gewährt.

9. Wer traumatisiert, psychisch krank oder arbeitsunfähig ist, wird gleichfalls ausgegliedert (für manche Langzeitarbeitslose ein willkommenes Schlupfloch).

10. Wer sich in langjährigen Asylverfahren befindet, steht dem Arbeitsmarkt auch nicht so recht zur Verfügung.

11. In der Autoindustrie sollen in den nächsten Jahren zigtausende Arbeitsplätze abgebaut werden. Vornehmlich über Vorruhestandsregelungen. Damit wird auch in diesem Bereich die Statistik weitgehend ausgetrickst.

Usw. usw.

Entwicklung der offiziellen Arbeitslosenzahlen:
1962 = 142.000, 1980 = ca. 900.000, 2018 = ca. 2,3 Millionen.
Aber: Die offiziellen Arbeitslosenzahlen sind heute ein Witz (siehe oben). 1962 kannte man keine Bilanzierungstricks und brauchte sie auch nicht, auch 1980 wurden sie kaum angewendet. Aber heute??? Da wird getrickst, bis sich die Balken biegen. Selbst viele Politiker fallen auf diesen Schmu herein!
Um das Maß der Täuschung und Verschleierung voll zu machen, wird genussvoll mit dem absoluten Arbeitslosenhöchststand des Jahres 2005 verglichen (wo sich die statistische Auslagerung der Erwerbslosen noch im Aufbau befand). Und dann wird salbungsvoll erklärt, Exkanzler Gerhard Schröder (SPD) habe durch die Agenda 2010 das Problem gelöst und ein neues Wirtschaftswunder bewirkt. Obwohl doch alle wissen, dass sich die derzeitige Scheinblüte allein auf die seit 10 Jahren anhaltende hochriskante Billiggeldschwemme (Nullzinspolitik) stützt. Welch eine Schmierenkomödie!

 

Globalisierung: Wie lange hält der Westen noch durch? (Eingangsseite www.anti-globalisierung.de)
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Manfred Julius Müller, Flensburg, Impressum
Initiative zur Förderung der politischen Bildung.

"Friday for Future?"
Proteste allein retten die Welt nicht, man muss schon konkrete Konzepte vorlegen!

Und belegen können, wo Propaganda und Schönfärbereien zu fatalen Irrlehren und Schlussfolgerungen geführt haben.
Bei dieser Aufarbeitung kann es nicht nur um den Klimawandel gehen! Es liegt so vieles im Argen: Die Massenarbeitslosigkeit, das globale Lohndumping, das Steuerdumping (die Steueroasen), die Exportabhängigkeit. Selbst in Deutschland sanken seit 1980 die realen Nettolöhne und Renten. Und es vervielfachte sich sogar die Zahl der Arbeitslosen und prekär Beschäftigten.

Es ist höchste Zeit zur Umkehr, da haben die Friday-Demonstranten recht!
Denn mit den bisherigen Maßnahmen kann die Ausbeutung von Menschheit und Natur nicht gestoppt werden. Lange wird auch der Trick mit der konjunkturbelebenden Billiggeldschwemme nicht mehr funktionieren. Jederzeit kann das Kartenhaus des globalen Finanzkasinos kollabieren und eine Weltwirtschaftskrise auslösen, die dann nicht mehr wie 2008 über die Druckerpresse und Nullzinspolitik kaschiert werden kann

Würde die kapitalfreundliche Dauerpropaganda verstummen und eine sachliche Debatte über die vielen Missstände und Probleme unserer Zeit losgetreten, ließen sich mit nur wenigen, behutsam durchgeführten Veränderungen umwälzende Reformen einleiten (die als Folge auch den Klimawandel stoppen). Dazu wären nicht einmal internationale Abkommen notwendig. Jeder souveräne Staat könnte eigenständig handeln und sich aus der Zwangsjacke der einschnürenden Abhängigkeiten befreien. Daraus entstünde weltweit ein offener Wettbewerb über das beste Staats-, Demokratie- und Wirtschaftsmodell. Alles nachzulesen im neuen Kontrabuch (als leicht verständliche Zusammenfassung):

NEUERSCHEINUNG 2019
Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?
Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro
Weitere Infos zum Buch. Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Wann wird das Kontrabuch das politische Denken verändern?
Wann wird die Obrigkeit (das Establishment) ihre Deutungshoheit verlieren?
Schon bald? Oder ist die Zeit noch nicht reif dafür?