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Globalisierung: Was lehrt uns die Coronakrise?

Das Lügengebäude der allmächtigen Globalisierungslobby stürzt mehr und mehr ein - und immer noch versucht man, den massiven Zollabbau der letzten Jahrzehnte zu rechtfertigen.

Soeben lese ich im Spiegel vom 2. Mai 2020, dank Freihandel und globaler Arbeitsteilung gehe es den Deutschen heute so gut wie nie. Aber diese Behauptung ist absolut falsch (und alle darauf aufbauenden Schlussfolgerungen sind es auch). Denn die realen Nettolöhne und Renten sind in den letzten 40 Jahren um ca. 15 % gesunken. Selbst wenn es diesen Abstieg nicht gegeben hätte: Es wäre doch ein absolutes Armutszeugnis und Warnsignal, wenn eine Verdoppelung der Produktivität keine erkennbare Wohlstandsmehrung mehr bringt. Wie kann man sich damit begnügen, wenn 30 oder 40 Jahre produktiver Fortschritt gerade einmal ausreichen, das mit den Uraltmaschinen von damals erwirtschaftete Wohlstandslevel zu halten? Leider hat sich auch der Arbeitsmarkt seit 1980 äußerst negativ entwickelt.
Also bereits vor der Coronakrise durchlebten wir eine lange Phase des schleichenden Niedergangs! Über viele Jahre konnte der totale Zusammenbruch nur über eine abenteuerliche, unmoralische Billiggeldschwemme (Nullzinspolitik) verhindert werden.

So genügte eine eigentlich wirtschaftlich recht unspektakuläre Auszeit von ein bis zwei Monaten, um die gesamte Weltwirtschaft ins Straucheln zu bringen - mit unabsehbaren Folgen.

 

Will man sich immer noch jeglicher Logik und Vernunft verweigern?
Sollen keine Lehren aus der Vergangenheit gezogen werden? Soll das unsägliche globale Lohn-, Konzernsteuer-, Öko-, Zoll- und Zinsdumping munter weiterbetrieben werden? Sollen die Druckerpressen noch mehr Kunstgeld ausspucken, soll die Wirtschaftswelt in einer Inflations- und Kreditschwemme ertränkt werden? Solange, bis das Vertrauen in unsere Währungen völlig schwindet, es zu brachialen Wertverlusten und Umverteilungen kommt und Recht und Moral zur Bedeutungslosigkeit verkommen?

 

Anders als behauptet hat die "internationale Arbeitsteilung" unseren Wohlstand nicht befördert!
Und unsere Lebensqualität erst recht nicht! Es gibt zwar eine Reihe von Produkten, die durch die Ausbeutung der Arbeitskräfte in den Entwicklungs- und Schwellenländern extrem billig wurden - aber am Ende zählt nur die Gesamtbilanz. Und die bestätigt nun einmal den Niedergang der Erwerbseinkommen in den letzten vier Jahrzehnten.
Wie erklärt sich dieser scheinbare Widerspruch? Die Antwort: Das globale Dumpingsystem drückt nicht nur die Warenpreise, es drückt auch die Lohnkosten nach unten (vor allem in den Hochlohnländern). Die Billigprodukte sind lediglich Blendwerk, die davon ablenken, die hohen staatlichen und sozialen Folgekosten des Outsourcings bewusst wahrzunehmen. Denn die internationale Arbeitsteilung erweist sich nicht nur als äußerst unproduktiv (zusätzliche Aufwendungen für Übersetzer, ausländische Juristen, Bestechungsgelder, Vermeidung von Produktfälschungen und Patentverletzungen, weite Transportwege, ausufernde Qualitätskontrollen usw.), die internationale Arbeitsteilung belastet auch den Staat (wegen der
stark gestiegenen Massenarbeitslosigkeit, erpressten Subventionen, wegbrechenden Unternehmenssteuern, höherem Bildungs- und Forschungsaufwand usw.). Und wie wir jetzt alle mitbekommen haben, erhöht die internationale Arbeitsteilung auch die Pandemiegefahr. Und das, wo doch der globale Standortwettbewerb auch im Gesundheitswesen zu massiven Kosteneinsparungen zwang.

 

Ein zweimonatiger Lockdown hätte unter normalen Umständen keine systemgefährdeten Auswirkungen gehabt.
Weil (erstens) anders als nach dem 2. Weltkrieg keine Zerstörungen stattgefunden haben. Und zweitens dank genialer wissenschaftlicher und technologischer Errungenschaften sich die Produktivität vervielfacht hat. Zudem konnte das Bürgertum einen gigantischen Berg an Vermögenswerten anhäufen (Immobilien, Sachwerte, Aktien, Lebensversicherungen, Sparguthaben usw.).
Also bei gesunden volkswirtschaftlichen Verhältnissen, einer weitgehenden Unabhängigkeit vom Ex- und Import und ausländischen Finanzmärkten, wäre die wirtschaftliche Bewältigung der Coronakrise ein Klacks. Die meisten Firmen hätten nicht einmal eine staatliche Unterstützung benötigt (weil es den ruinösen europäischen und globalen Unterbietungswettbewerb überhaupt nicht gegeben hätte).

 

Die Welt muss auf den Boden der Tatsachen zurückfinden …
und die Vorzüge von Aufrichtigkeit, Tugend und Moral wiederentdecken. Um diese Kehrtwende hinzubekommen, muss zunächst einmal die Verlogenheit der konzernfreundlichen Propaganda und des allgegenwärtigen Gesinnungsjournalismus bloßgelegt werden. In meinem neuen Buch "Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise" habe ich mir dies zur dringlichsten Aufgabe gemacht. Denn ohne Aufdeckung der gravierenden, gehirnwäscheartigen "Umerziehungen" kann es keine Einsicht geben! Statt eine echte Neuorientierung anzustreben würde man schnell in alte Denkmuster, Vorurteile und Irrlehren zurückfallen (z. B. Zölle weiterhin ächten und die unselige "internationale Arbeitsteilung" heiligen).

 

Wie gelingt der Umbruch, wie vermeidet man die Fehler von gestern?
Im ausführlichen dritten und letzten Kapital meines Buches stelle ich 62 Ideen und Thesen zur Diskussion, die unsere Gesellschaft in eine stabile, klimafreundliche Zukunft transformieren würden. Ich vertrete keine radikalen Ideologien, sondern vielmehr solche, die dem gesunden Menschenverstand einleuchten und, unabhängig von internationalen Abkommen, ohne viel Aufhebens schrittweise umsetzbar wären. Seit 40 Jahren analysiere ich volks- und weltwirtschaftliche Abläufe - mein neues Buch reflektiert die Essenz all meiner Überlegungen, Studien und Erfahrungen.

 

Kann nicht alles so bleiben wie es ist?
Können wir nicht über eine Billiggeldschwemme und Schuldenpolitik das globale Dumpingsystem (den Zollverzicht), die EU-Transferunion, den Euro, die Globalisierung, die ultralockere Asyl- und Zuwanderungspolitik beibehalten? Viele realitätsferne Besitzstandswahrer scheinen dies noch immer anzunehmen. Dabei hat doch schon die Vergangenheit gezeigt, dass die Politik der letzten 40 Jahre ein Irrweg war! Abzulesen an sinkenden Erwerbseinkommen in Deutschland, stark gestiegenen Arbeitslosenzahlen und einer zunehmenden Spaltung unserer Gesellschaft.
Und nun kommen Staatsschulden in Billionenhöhe noch hinzu! Alles Geld, was schon bald zurückgezahlt werden muss. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Eine Anhebung der Steuern ist bereits im Gespräch, in manchen Euro-Staaten droht man bereits mit einem Schuldenschnitt. Was, wenn die Unternehmen demnächst reihenweise pleitegehen, wenn die Arbeitslosenzahlen sich verdoppeln und verdreifachen? Wie wollen die Träumer und Gutmenschen dann noch ihre weltfremden Ideologien, ihre entarteten "christlichen und europäischen" Werte verteidigen, sprich bezahlen?
Muss Europa zum Beispiel zigmillionen Flüchtlinge aufnehmen? Die Volksrepublik China hat jedenfalls bewiesen, dass es auch anders geht. Sie hat ohne Einmischung von außen, nahezu ohne ausländische Entwicklungshilfen und ohne Massenflucht ihrer Mitbürger das BIP (und den privaten Lebensstandard) in den letzten 40 Jahren verzwanzigfacht. Seit 70 Jahren fließen dagegen immense Entwicklungshilfen nach Afrika - und in den meisten Staaten dort nimmt die Verelendung zu. Auch aus dieser Perspektive heraus muss es doch endlich zu neuen Schlussfolgerungen kommen! Weltweit gibt es 270 Millionen Flüchtlinge. Die meisten von ihnen verließen ihre Heimat, um ihren zuhause verbliebenen Angehörigen Geld zu schicken. Geld, das keineswegs immer auf anständige Weise verdient wurde. 2019 flossen allein 500 Milliarden Euro an Remissen in Entwicklungs- und Schwellenländer. Aber lösen diese Art von Geldtransfers und die Völkerwanderungen wirklich die Probleme? Oder werden notwendige Reformen dadurch unterlaufen und ergeben sich daraus weltweit weit schlimmere Verwerfungen?

Die sich weltweit anbahnende Weltwirtschaftskrise jedenfalls kann nur gemeistert werden, wenn wir uns generell an alte Tugenden erinnern und zur Rechtschaffenheit und Normalität unserer Wirtschaftswunderjahre zurückfinden. Adenauer, Erhard und Helmut Schmidt waren keine Idioten, sie wussten sehr wohl was sie taten. Und wenn Helmut Schmidt schon vor über 30 Jahren die Warnung ausrief "das Boot ist voll" (was die Zuwanderung betrifft), so war er mit dieser heute verpönten Ansicht sicher kein Rechtsradikaler oder Rassist.

 

Wie wird die Welt sich nach Corona verändern?
Vielen Menschen in Deutschland geht es vorrangig darum zu wissen, wie sich ihre Vermögenswerte in Zukunft entwickeln. Mein Buch befasst sich mit dieser Frage aber ausdrücklich nicht. Weil es auch tollkühne Kaffeesatzleserei wäre, weil ernsthafte Prognosen nicht angestellt werden können.
Ich kann keine Anlageempfehlungen aussprechen, wenn am Ende alles mehr oder weniger von der Willkür der europäischen Staatenlenker abhängt. Denn die bestimmen letztlich über das Schicksal des Euro, die Höhe der Neuschulden, der Leitzinsen, die Art der Subventionen, Erhebung der Steuern usw. Und deren Entscheidungen sind oft vom Zufall, von Launen, von der Überzeugungskraft ihrer letzten Berater und Zuträger abhängig.

Man denke zum Beispiel nur einmal an den börslichen Absturz der Großbanken. Die fatale Nullzinspolitik hat deren Aktionäre nahezu enteignet. Und der Ausstieg aus der Atomenergie hat den Energiekonzernen schwer zugesetzt. Es sind solche einsamen Entscheidungen, die alles (auch was die Zukunft betrifft) unberechenbar machen.
Also nochmals: ich kann mit meinem Coronabuch nur anraten und erläutern, was getan werden müsste, um volks- und weltwirtschaftlich zu gesunden. Je früher diese Annahmen und Realitäten von der breiten Bevölkerung verstanden und angenommen werden, desto eher werden sie auch von der Politik umgesetzt. Denn auf Dauer kann gegen den Bürgerwillen nicht regiert werden.

 

Wer sind die wahren Extremisten?
Etwa diejenigen die meinen, jede gesunde Volkswirtschaft brauche eine eigene Währung, eine verantwortungsvolle Geldpolitik (keine Billiggeldschwemme), gesicherte Zoll- und Staatsgrenzen? Oder sind vielmehr diejenigen Extremisten, die auf die obigen Werte pfeifen und alles auf das globale Lohn-, Steuer-, Öko-, Zoll- und Zinsdumping und den Multikultistaat setzen?
PS: Am 5. Mai 2020 bekräftigte unser Bundesverfassungsgericht, das monströse Staatsanleihen-Ankaufprogramm der EZB sei größtenteils rechtswidrig! Aber wen interessiert das schon? Die tonangebenden Gutmenschen bestimmt nicht. Und die hohe Politik findet bestimmt wieder ein Schlupfloch, das eindeutige Urteil zu umgehen oder auszusitzen.

 

 

Die Perversion des Leistungsdrucks:
Dürfen nur die Besten überleben?

Das globale Lohn-, Konzernsteuer-, Öko-, Zoll- und Zinsdumping zwingt unser Land zu permanenten Höchstleistungen. Wegen seiner teuren Kostenstruktur kann Deutschland im internationalen Verdrängungswettbewerb nur bestehen, wenn es "Weltklasse" ist, alle anderen überflügelt und absolute Spitzenprodukte abliefert.
Das bedeutet: Ständiger Leistungsdruck für alle Schüler, Studenten und Erwerbstätigen! Lernen und arbeiten bis zur Erschöpfung! Obwohl doch der stete technologische Fortschritt eigentlich zur Verbesserung der Lebensumstände beitragen müsste. Statt weniger Stress und mehr Freizeit verläuft die Spirale aber genau andersherum.
Wann steigen wir endlich aus aus dem globalen Dumpingsystem, wann verlassen wir den ausbeuterischen Teufelskreis? Wann "erlauben" unsere Medien und Volksvertreter wieder Maßnahmen, die unsere Bürger aus dem unwürdigen Hamsterrad-Käfig befreien?

 


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Ist die Globalisierung Basis unseres Wohlstandes?

 

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Impressum
© Manfred J. Müller aus Flensburg
. Erstveröffentlichung 2. Mai 2020.

 

Die brisanteste, folgenreichste und zukunftsweisendste Abhandlung der Gegenwart:
Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise
Ein Enthüllungsbuch, wie es zuvor noch keines gab und welches allein schon durch die Überzeugungskraft seiner Thesen die Zukunft prägen wird.

Aus dem Inhalt:
15 Thesen über grundsätzlich notwendige Reformen
12 Thesen zur Beendigung der einseitig konzernfreundlichen Politik
6 Thesen zur wirksamen Förderung unterentwickelter Staaten
7 Thesen zur Rettung der Landwirtschaft, Natur und Umwelt
8 Thesen zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit
6 Thesen zur nachhaltigen Sanierung Europas
8 Thesen zur Stärkung und Wiederbelebung unserer Demokratie

In zwei weiteren ausführlichen Kapiteln werden die gängigsten Vorurteile Und Irrlehren entlarvt, die bisher die Grundlagen bildeten für fatale Vorurteile, Irrlehren und daraus resultierenden Fehlentscheidungen. Denn ohne Bloßlegung der konzernfreundlichen Meinungsmanipulation und des allgegenwärtigen Gesinnungsjournalismus kann es keine Wandlung zum Besseren geben.

 

Von 1950 bis 1980 gab es einen steilen Anstieg der Reallöhne und Renten (eine Verfünffachung) und danach ging es trotz aller Produktivitätsfortschritte nur noch bergab. Warum? Wieso bemüht sich die Ehrlichpresse nicht um Aufklärung? Warum heißt es immer nur gebetsmühlenartig: "Deutschland profitiert ganz besonders von der EU, dem Euro, der Globalisierung, dem Zollfreihandel ("der internationalen Arbeitsteilung"), dem innereuropäischen und globalen Lohn-, Steuer-, Öko-, Zins- und Zolldumping usw.".

"Zu meinen, die Coronakrise ließe sich ganz einfach über eine neuerliche gigantische Billiggeldschwemme überwinden, wird sich als fataler Irrtum herausstellen!"
Die Coronakrise zwingt zum Umdenken! Jetzt müssen endlich die richtigen Grundsatzfragen gestellt werden! Es muss eine Neuorientierung erfolgen! Es darf keine Denkverbote und auch keine Deutungshoheit des Establishments mehr geben!

••• NEU:

Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus?
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Weitere Infos zum Buch.

Was steht nun an?
Welche Weichenstellungen sind erforderlich?
Wird es weiterhin Denkverbote geben?


Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.